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Koenigsegg gewinnt dank übermotorisierter Katalysatoren 300 PS

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Obwohl noch jung, war dieses junge schwedische Unternehmen, das 1994 gegründet wurde, schon immer ein äußerst autonomer Automobilhersteller, der sich auf Lösungen konzentriert, die in der Koenigsegg-Fabrik in Ängelholm entwickelt wurden. Komponenten, die alle anderen Hersteller kaufen, wie Bremssättel, Motor- und Getriebemanagementsysteme, werden im eigenen Haus entwickelt und hergestellt.

Dies macht Koenigsegg zu einem so einzigartigen und exklusiven Unternehmen, was sich in jedem der herausgebrachten Modelle zeigt. Die Wahrheit ist, dass es schwer zu schreiben und auch auszusprechen ist, aber es ist sicher, wenn Sie die Wahl zwischen drei Supersportwagen hätten, wäre einer davon ein Koenigsegg. In Wahrheit muss sein automobiler Wahnsinn nicht vorgestellt werden, aber die Technologie, die in seinen Autos steckt, muss im Detail präsentiert werden.

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Dies ist nicht das erste Mal, dass wir ausführlich über einige der Erfolgsgeheimnisse dieser schwedischen Sportwagen sprechen. Wir haben uns einige der Sicherheitstests angesehen, die sie durchlaufen, sind in die Fabrik gegangen, um zu sehen, wie der Koenigsegg Jesko hergestellt wird, und haben uns sogar im Detail angesehen, wie das neue Getriebe mit variabler Geschwindigkeit funktioniert.

Der FreeValve-Motor nutzt die Koenigsegg-Technologie, um die Branche zu revolutionieren.

Nun, heute ist es an der Zeit, herauszufinden, wie Koenigsegg seine Magie auf Sportwagenauspuffe entfaltet, um mit einer einfachen Formel große Mengen an Leistung zu liefern. Wie wir im neuen Video von Jason Fenske von Engineering Explained im Detail sehen können, ist das patentierte System des Herstellers nicht sehr kompliziert, ermöglicht aber bis zu 300 zusätzliche PS.

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Um dies zu erklären, beginnen wir mit einer einfachen Definition eines Katalysators, auch Katalysator genannt. Es ist im Grunde eine Komponente des Verbrennungsmotors, die dazu dient, vom Motor emittierte Schadgase zu kontrollieren und zu reduzieren. Heutzutage sind sie eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Schadstoffemissionen von Autos zu reduzieren, aber sie haben einen großen Nachteil: Gegendruck (oder Widerstand).

Die meisten Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor verwenden heute typischerweise zwei Katalysatoren: einen kleineren, kompakteren (nennen wir ihn „sekundär“), gefolgt von einem größeren Hauptkatalysator. Beides schränkt den Abgasstrom ein, verursacht aber auch einen Leistungsverlust. Der erste Katalysator wird verwendet, wenn der Motor kalt ist und der Hauptkatalysator noch nicht aufgeheizt ist, sodass er nicht effektiv arbeiten kann.

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Das Problem ist, dass dieser kompaktere Katalysator in den meisten Abgassystemen eingeschaltet bleibt, selbst wenn der Hauptkatalysator bereits aktiv ist, wodurch unnötige Redundanz und mehr Gegendruck erzeugt werden. Hier kommen die Patente von Koenigsegg ins Spiel.

Der erste davon wurde 2004 mit dem Koenigsegg CCR geboren und bestand darin, den Sekundärkatalysator in einer separaten Kammer zu platzieren, die von Kanälen umgeben ist, so dass bei niedriger Last (z. B. während eines Kaltstarts) die Abgase ihn passieren, aber Bei höherer Last leiten die Kanäle die Gase direkt zum Hauptkatalysator und umgeben den Sekundärkatalysator.

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Auf diese Weise konnte Koenigsegg die durch zwei Katalysatoren erzeugten Einschränkungen und Gegendrücke vermeiden, die ihm nach Angaben des Unternehmens gegenüber einer Standardkatalysatorkonfiguration zusätzliche 100 PS verliehen. Das nächste Patent von Koenigsegg, das 2011 eingereicht wurde, führte dieses Konzept noch einen Schritt weiter.

Anstatt eine einzelne Kammer zu haben, um die Gase je nach Last zu leiten, verwendet dieses Abgassystem Bypassventile, um die Abgase bei kaltem Motor zum Sekundärkatalysator und bei heißem Motor zum Primärkatalysator zu leiten. Wenn das Auto auf optimaler Temperatur läuft, passieren die Gase auf diese Weise nur den Hauptkatalysator.

Es ist eigentlich ein ziemlich einfaches Konzept, aber unglaublich effektiv, da Koenigsegg behauptet, dass diese Methode es ihm ermöglicht, im Vergleich zur Standardkonfiguration nicht weniger als 300 PS zu gewinnen. Im Video sehen Sie das alles im Detail erklärt:

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