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eine fünfte Generation voller Argumente

Written by admin

Der Kia Sportage ist ab Anfang 2022 in Frankreich erhältlich und hat sein Exemplar grundlegend überarbeitet, indem er seine Eingeweide mit dem renommierten Hyundai Tucson teilt. Testen Sie jetzt die Plug-in-Hybridversion von GT-Line.

Die Designer haben dem Hersteller in den letzten Jahren ein völlig neues Gesicht gegeben, und der neue Sportage bildet da keine Ausnahme. Auch muss nicht auf zu extravagante Formen zurückgegriffen werden, um ein modisches und attraktives Design zu bieten. Dieser neue Stil verleiht ihm sofort ein schönes Aussehen, und ein paar Hälse lösen sich auf seinem Weg. Ja ja ! In GT-Line nimmt es tatsächlich einen riesigen Wabengrill an, der von Bumerang-LED-Leuchten umgeben ist. In der Mitte bemerken wir auch das neue Logo der Marke. Dann soll das Profil dynamisch sein mit einer durchgehenden seitlichen Kante und einer stark geneigten Heckscheibe. Schließlich werden die Rückleuchten massiver als bei der vorherigen Generation, und der geschwungene Kofferraum ist vom elektrischen EV6 inspiriert.

Während das Äußere von einem schönen Bleistiftstrich profitiert, fehlt es dem Inneren derweil an Charme. Es ist dennoch modern und eher ergonomisch. Zugegebenermaßen mag ich Touch-Shortcuts, die zwischen Audio- und Klimaanlagensteuerung wechseln können, nicht so sehr, aber alles ist ziemlich gut durchdacht. Insbesondere dank der langen Platte mit zwei Bildschirmen, jeweils 12,3 ”, die wir hier noch finden. Darüber hinaus wird großer Wert auf die Qualität von Materialien und Baugruppen gelegt. Hartplastik ist optisch nicht allzu präsent und weicht einigen hübschen lackierten oder aluminiumähnlichen Teilen. Alle mit einem schönen Lenkrad, das gut in der Hand liegt.

In Bezug auf die Bewohnbarkeit gibt es in diesem neuen Sportage viel zu tun. Wir fühlen uns dort wohl. Zunächst einmal profitieren die Beifahrer je nach Ausbaustufe von viel Platz und jeder Menge Gadgets (Lenkradheizung, beheizbare und belüftete Sitze etc.). Hinten ist der Sitz für meinen Geschmack etwas zu steif, aber es gibt immer noch viel Platz, besonders in den Beinen für die 3 Passagiere. Auch hier kommen sie mit der Möglichkeit, sich für Sitzheizung und in die Rückenlehnen integrierte USB-C-Steckdosen zu entscheiden, gut an. Schließlich müssen all diese kleinen Leute mit dem guten Kofferraumvolumen von 540 Litern nicht leicht reisen.

Sowohl der äußere als auch der innere Stil haben einen großen Sprung gemacht, wie ich Ihnen sagte; Aber am Steuer nehmen wir noch mehr das Ausmaß der Entwicklung des Herstellers wahr. Neben dem großen Fahrspaß fallen uns schnell zwei Qualitäten besonders auf: Ruhe und Komfort. Tatsächlich diese 5e Generation des Kia Sportage bietet dem Fahrer und den Passagieren gleichermaßen echte Sicherheit. Die weichen Federungen in Kombination mit einer sehr guten Filterung von Außengeräuschen ermöglichen es Ihnen, sich von den Unwägbarkeiten der Straße abzukoppeln. Sowohl für die Ohren als auch für den Hals. Sein 4-Zylinder-Benzinmotor sowie der 66,9 kW starke Permanentmagnet-Elektromotor und der BVA6 bilden gleichzeitig ein perfektes Trio und vermeiden vorzeitige Ruckler. Es gibt keine Rucke, kein Gefühl von Latenz, keinen ausgeprägten Energieübergang; und man muss sich nur auf die Richtung konzentrieren.

Es hat eigentlich keine großen Mängel. Ich für meinen Teil bedauere das Fehlen des „Brake“-Modus, um die Regeneration zu verstärken, und warum nicht mit einem Pedal fahren. Die Motorbremse ist dann ziemlich vernachlässigbar und man kann weder auf die guten alten Bremsbeläge verzichten, noch die Batterie stark belasten. Das ist umso bedauerlicher, da das Aufladen während der Fahrt bereits hervorragend funktioniert. Tatsächlich fahren wir auch ohne Stecker häufig zu 100 % elektrisch, und der Verbrauch steigt nicht übermäßig an. Es war DIE schöne Überraschung dieses Sommers. Ja, diese großen, schweren (1905 PS) und kräftigen (265 PS) Dickhäuter verbrauchen bei leerer Batterie oft zu viel. Auf den 1600 km dieses Tests sagt mir der Bordcomputer 6,8 Liter auf 100 km bei viel Stadt- und Autobahnfahrt. Bei 130 km/h steigt er auf über 7 l/100, kann aber auch außerhalb von Städten auf 6 l/100 absinken. Dank seines 7,2-kW-Bordladers, der die 13,8-kWh-Batterie in nur 2 Stunden wieder auflädt, kann er diese Zahl natürlich noch deutlich reduzieren. Und sogar 60 km rein elektrisch fahren.

Sie werden es mit dem Absatz etwas weiter oben verstanden haben, dieser neue Sportage versucht nicht, in der Kategorie Dynamik zu spielen. Trotz aller Kavallerie unter der Haube (265 PS und 265 Nm) ist es kein Donnerschlag. Beschleunigungen sind nicht einfach (trotz ehrenvoller 0 auf 100 in 8,2 Sekunden und exzellenten Zeiten aufgepasst) und es verlangt nicht, auf einem kurvenreichen Kurs gekitzelt zu werden. Außerhalb geschlossener Ortschaften neigt es dazu, auf seinen Stützen stark zu krachen und drängt nicht wirklich, das Tempo zu erhöhen. Das bedeutet nicht, dass er den Asphalt nicht halten wird, ganz im Gegenteil, aber sein Temperament ermutigt uns wirklich, ruhig zu fahren. Und ehrlich gesagt mögen wir das manchmal.

Dieser neue Sportage 2022 ist nicht billig. Die Preise beginnen bei 30.490 € mit dem 1.6 T-GDi 150 PS BVM6, greifen aber direkt bei 44.790 € mit dem wiederaufladbaren Hybrid an. Und hier sogar 51.790 € mit der Ausführung GT-line Premium. Zu diesem Preis ist er vollgepackt mit Serienausstattung (Fahrhilfen, 360°-Kamera, Toter-Winkel-Erinnerung auf dem Bildschirm, Panoramadach etc.). Und da bleibt nur noch die Bleu Fusion Lackierung (650€) oder die Audio Harman Kardon (500€) dazu. Für insgesamt 52.940 €.

In der hart umkämpften Welt der Kompakt-SUVs hat dieser neue Kia Sportage Plug-in-Hybrid wirklich eine Karte zu spielen. Sein sehr hohes Komfortpotenzial, kombiniert mit einem vernünftigen Kraftstoffverbrauch, macht ihn zu einem netten Spiel in der Hand, das Familien anspricht.

Bildrechte: Thomas D. (Fast Auto)

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