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Der Mercedes AMG One holt den Nordschleifen-Rekord

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8 Sekunden besser, trotz nasser Partien

Nach vielen Jahren der Entwicklung hat der Mercedes-AMG One „Formula 1 on the road“ auf der berühmten Nürburgring-Nordschleife als neue Königin der Zeitmessung einen Volltreffer gelandet: mit offiziell gemessener Zeit 6’35”183 Auf der 20,832 Kilometer langen Strecke stellte das Hypercar einen neuen Rekord für straßenzugelassene Serienfahrzeuge sowie in der Kategorie der Supersportwagen auf: Auf der Strecke in 20,8 km Konfiguration lag die bisherige Referenzzeit bei 6:43,300 Minuten, am 14. Juni 2021 von einem von Manthey Racing vorbereiteten 911 GT2 RS etabliert, der aber mit 700 rein thermischen PS weder ganz in der gleichen Kategorie noch in der gleichen Klasse boxt. Um sich ein Bild zu machen, liegt der AMG One etwa 30 Sekunden hinter dem elektrischen Volkswagen ID.R-Prototyp, aber auch mehr als eine Minute hinter der stratisphärischen Zeit des ganz besonderen Porsche 919 LMP, der 2018 den absoluten Rekord gebrochen hatte.

Es war Maro Engel, der GT- und DTM-Fahrer der Marke, der auf einer abschnittsweise noch teilweise nassen Strecke eine Leistung erzielte, die auf eine zukünftige Verbesserung hindeutet. “Es war wirklich ein unvergessliches Erlebnis”sagte Maro Engel nach Absolvieren der Rekordrunde. „Ich habe nicht erwartet, dass wir bei diesen Streckenbedingungen so eine Zeit erreichen. An einigen entscheidenden Stellen der Strecke war sie noch nicht ganz abgetrocknet und dementsprechend knifflig. Es war eine besondere Herausforderung. Wir haben versucht, während der Vorabtests die optimale Bereitstellungsstrategie zu finden. Außerdem musste ich die elektrische Kraft des Hybridantriebs optimal einsetzen. Das ist nicht einfach, besonders bei dieser Streckenlänge. Außerdem musste die DRS-Funktion optimal genutzt werden. »

In einigen Abschnitten, wie dem schnellen „Kesselchen“, war die Ideallinie noch nicht ganz trocken. Als die Strecke für eine schnelle erste Runde befahrbar war, schrumpfte die verbleibende Zeit auf weniger als eine Stunde. Bei Luft- und Asphalttemperaturen von knapp 20 Grad Celsius reichte das nur für maximal vier schnelle Runden.

Technologie und Fahrstil im F1-Stil

Technisch sei daran erinnert, dass das Hypercar Formel-1-Hybridantriebstechnologie mit einem Verbrennungsmotor und vier Elektromotoren von der Rennstrecke auf die Straße bringt und insgesamt 1063 PS leistet, wobei die Höchstgeschwindigkeit auf 352 km/h begrenzt ist. Den weiteren Beitrag des Motorsports leisten das Carbon-Monocoque, die Motor-/Getriebeeinheit als tragendes Element und die aktive Aerodynamik, zu der noch der vollvariable Allradantrieb AMG Performance 4MATIC+ mit einem Achs-Hybridantrieb hinten und einem elektrisch angetriebenen hinzukommt Vorderachse mit Torque Vectoring.

Maro Engel entschied sich für das Fahrprogramm „Race Plus“. Das bedeutet aktive und maximal mögliche Aerodynamik, Feinabstimmung des Fahrwerks, Tieferlegung des Fahrzeugs um 37 mm an der Vorderachse und 30 mm an der Hinterachse und natürlich die volle Power aller Motoren. Das Drag Reduction System (DRS) wird vom Fahrer per Knopfdruck am Lenkrad aktiviert.

Auch Maro Engel nutzte für die 20,8 km lange Runde auf der Nordschleife ein spezielles Energiemanagement. Dadurch konnte er nicht auf allen Streckenabschnitten auf die maximal mögliche Geschwindigkeit beschleunigen, sondern musste auch mit seiner Energie haushalten. Dazu nutzte er die Energy Flow Control (EFC) des AMG ONE und nahm in bestimmten Abschnitten etwas früher vom Gas, rief Lift und Küste im Fachjargon, wie er in der Formel 1 praktiziert wird.

Das Rekordvideo:

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